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VMOR

Reha für Körper und Psyche

Insgesamt stellen psychische Störungen für alle im Gesundheits- und Sozialbereich Tätigen eine wachsende Herausforderung dar. Es ist bekannt, dass bei einem hohen Prozentsatz der bekannten körperlichen Grunderkrankungen, die in somatischen Reha-Einrichtungen behandelt werden, 20–30 % psychische Begleit- und Nebenerkrankungen aufweisen.

Das Risiko, eine psychische Störung zu entwickeln, ist bei Menschen mit einer chronischen körperlichen Grunderkrankung um 20 % höher als bei Gesunden. Man spricht von einer psychischen Komorbidität, wenn bei einer körperlichen, insbesondere auch körperlich-chronischen Erkrankung gleichzeitig oder im Verlauf der Erkrankung eine psychische Störung auftritt.

Hier setzt die verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VMOR) an. Therapeutische Grundlagen für die Behandlung in der Rehaklinik Überruh sind das biopsychosoziale Krankheitsmodell (ICF), das Konzept der Salutogenese, das Zürcher Ressourcenmodell und das Bedingungsmodell chronischer Krankheiten. Die Behandlung erfolgt in geschlossenen Gruppen von bis zu 13 Patientinnen und Patienten.

„Wir möchten Ihnen Methoden an die Hand geben, damit Sie mit Ihrer Krankheit besser umgehen können, sich wohler fühlen und den Berufsalltag einfacher bewältigen.“

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